Schule-ohne-Militär Aktion vor der Urania

  • Dynamit-Hersteller auf der bautec? Ungewöhnlich.
  • PEGIDA auf der Internationalen Tourismus-Börse? Unwahrscheinlich.
  • Soldaten auf der Messe „Gesundheit als Beruf“? Alljährlich.

Aufgabe von Soldaten ist die professionelle Androhung von Gewalt, also Tod oder Beeinträchtigung von Gesundheit. Dabei geht manchmal ein Schuss nach hinten los oder man trifft auf Unbeteiligte oder Amateure, selten auf andere Profis. Das kann die Kampfkraft schwächen.

Also sucht die Bundeswehr im Rahmen ihrer Bemühungen um Attraktivitätssteigerung Profis zur Wiederherstellung der Kampfkraft. Man vermutet sie also auf einer Messe „Kampfkraft als Beruf“. Jedenfalls hat die Bundeswehr auf der Messe „Gesundheit als Beruf“, alljährlich in der Urania, nichts zu suchen.

Deshalb hat sich das Bündnis Schule ohne Militär heute vor der Urania zusammengefunden, um gegen den Auftritt der Bundeswehr zu demonstrieren, denn das Töten von Menschen darf nicht als normaler Beruf durchgehen.

Mit Blumenspenden versuchten SchülerInnen die Kriegsministerin „Ursula vor den Leichen“ zu einem Umdenken zu bewegen.

Auch dieser Hinweis kam gut an …

Auf der Fassade der Urania ist von Militär und Kriegsdienst nichts zu sehen.

Da stimmten uns auch viele der BesucherInnen zu.

Auf diesem Plakat gibt es viel zu lesen …

Am Ende stand „Ursula vor den Leichen“ allein auf weiter Flur.

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Über hiksch

Seit vielen Jahren engagiere ich mich bei den NaturFreunde, in der Friedens- und Anti-Atom-Bewegung und für einen fairen Welthandel.

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