Demonstration zur Hauptversammlung von Rheinmetall

Waffenexporte stoppen – Rheinmetall entrüsten!

… erklang es lautstark vor dem Maritim Hotel gegenüber des Bendler Blocks. Denn heute haben sich dort die Aktionäre des größten deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall AG zu ihrer Hauptversammlung getroffen.

Ihre Aktien sind mit Blut getränkt!

Deshalb war auch das berliner Bündnis Schule ohne Militär bei der Kundgebung gegen diese Kriegsgewinnler.

In den vielen Redebeiträgen wurde deutlich, das deutsche Waffen in aller Welt töten – und, dass im Hotel Maritim ein Unternehmen tagt, welches daran verdient.

Wer Waffen sät, erntet Tod und Elend!
PROTEST -AKTION während der Hauptversammlung von Rheinmetall

Die Aktionäre des größten deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall AG
treffen sich am 10. Mai zu ihrer Hauptversammlung in Berlin.
Ihre Aktien sind mit Blut getränkt!
Die Kriege lohnen sich für die Aktionäre. Dieses Jahr erhöht sich die Dividende auf fast das Vierfache. Die Rechnung bezahlen die Menschen, die aus diesen Kriegsgebieten fliehen müssen, und dann als Flüchtlinge bei uns ankommen.

Europas größter Heeresausrüster setzte 2015 mit Kanonen, Munition, Elektronik, gepanzerten Fahrzeugen und Ausrüstungen 2,6 Mrd. Euro um.

An Mord- und Totschlag-Instrumenten lässt sich gut verdienen. Sie verdienen sich eine goldene Nase! Und das Geschäft boomt! Für 6,42 Mrd. Euro sollen weitere Mordwerkzeuge hergestellt werden.

Um weltweit Aufträge zu ergattern, hat Rheinmetall geschmiert.

Bußgelder in Höhe von 37,1 Millionen Euro wegen unerlaubter Zahlungen an
Griechenland wurden bereits fällig. Weitere Verfahren drohen.
Auch in der Zukunft lässt sich gut verdienen. Konzern-Chef Papperger setzt nicht nur auf die weiteren Krisen- und Konfliktherde weltweit, sondern hofft auch, ein großes Stück vom zuletzt deutlich erhöhten deutschem Verteidigungsetat zu ergattern.

Neueste Meldungen von den Rheinmetall-Töchtern, die weltweit agieren:

  • Südafrika und Saudi-Arabien errichten in der Nähe von Riad eine Munitionsfabrik, an der Rheinmetall über seine Tochter Denel mit 51 Prozent beteiligt ist.
  • Auf Sardinien wird die Bombe MK 83 von der Rheinmetall-Tochter RWM hergestellt. Diese Bomben werden lt. Report München von Saudi-Arabien im Krieg gegen Jemen eingesetzt.
  • Im letzten Juni wurden 250 000 Granaten der Rheinmetall-Tochter RWM Arges an die Vereinigten Arabische Emirate geliefert. Dazu gibt es in Österreich eine Straf-Anzeige gegen den Außenminister wg. Verstoßes gegen das dortige Kriegsmaterialgesetz.

KEINE DEUTSCHEN WAFFEN FÜR LÄNDER UND KRIEGE , DEREN OPFER WIR NACHHER BEKLAGEN !

Von einer restriktiven Rüstungsexportpraxis, die Wirtschafts-Minister Gabriel großspurig angekündigt hat, ist bislang nichts zu merken!

Im August 2014 genehmigte die schwarz-rote Bundesregierung Rheinmetall sogar den
Export einer ganzen Panzerfabrik nach Algerien. Das Regime Bouteflika regiert dort autoritär unter massiver Missachtung von Menschenrechten. Die Firma Rheinmetall MAN Military Vehicles, die Rheinmetall zu 51 Prozent gehört, soll dort fast 1.000 Radpanzer FUCHS 2 im Wert von 2,7 Milliarden Euro fertigen. Diese können sowohl im Innern als auch im Krieg nach außen eingesetzt werden.

Wir rufen deshalb: Waffenexporte stoppen!.

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Über hiksch

Seit vielen Jahren engagiere ich mich bei den NaturFreunde, in der Friedens- und Anti-Atom-Bewegung und für einen fairen Welthandel.

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